Low Sci-fi RPG

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Low Sci-fi RPG

Beitrag von Sarge am 23.03.16 13:00

Kurzbeschreibung: ich suche Mitspieler die Interesse an einem RPG hätten, das sich vor allem an der Technischen Zukunftsversion diverser Shooter orientiert (Senkrechtstarter mit triebwerken, technische Anzüge etc.). Das ganze wird also nur auf einem Planeten, maximal noch auf dessen Mond, spielen. Ihr solltet also zuallererst überlegen ob ihr Interesse an einem solchen Setting habt bevor ihr weiter lest!

Ausführliche Beschreibung des Settings:


Wir schreiben das Jahr 2075. Die Welt hat sich aufgrund knapper Ressourcen, des fortschreitenden Klimawandels und der wachsenden Weltbevölkerung verändert. Die Städte sind oft ins Riesenhafte gewachsen (100.000 Einwohner und mehr sind keine Seltenheit), die Ränder der Kontinente haben sich durch den ansteigenden Meeresspiegel verändert, doch große Klimatische Verschiebungen blieben aus. Lediglich daran, das in Europa seit über 50 Jahren kein Schnee mehr gefallen ist, merkt man das etwas nicht stimmt. Aufgrund des mangelnden Platzes an land erschloss man zunehmend auch den Meeresboden, Städte unter Wasser sind in dieser zeit Alltäglich. 

Da mit den neuen Herausforderungen kaum ein Land alleine fertig wurde, hat sich die Weltgemeinschaft in drei Blöcke aufgeteilt:

Die UEU: Aus der früheren Europäischen Union ist nach ihrer Auflösung aufgrund einer zweiten großen Wirtschaftskriese der Föderal organisierte europäische Großstaat "United European Union" hervorgegangen, dessen Parlament alle 5 Jahre gewählt wird. Dessen Vorsitz führt der Europäische Kanzler, der von der Partei mit den meisten Stimmen gestellt wird. er ist Oberbefehlshaber der Europäischen Armee, die von den Ländern gestellt wird. Die UEU ist vor allem an Machterhalt interessiert, und versucht den Wohlstand des europäischen Kontinents zu erhalten. Über diesen erstreckt sich auch ihr Machtgebiet. Die Gesellschaft wurde mit der Zeit immer dekadenter, der Trend des Demographischen Wandels hat sich fortgesetzt, sodass der überwiegende Teil der Bevölkerung älter als 30 ist. 

Die EWC: Die Eastern World Coalition ist ein eher loser Zusammenschluss der Asiatischen Länder. Führende Mächte dort sind Russland, China und Indien. Sie ist weniger eine Politische als eine Wirtschaftliche Organisation, setzt aber, genau wie die UEU, eigene Truppen ein die von den Mitgliedsländern gestellt werden, um ihre Interessen zu sichern. Diese liegen vor allem in der Wirtschaftlichen Dominanz. Das Regime ist hier nicht besonders repressiv, da es dem Individuum schwer fällt, sich der gleichgeschalteten Masse zu entziehen. Wer es doch tut hat zwar mit keiner Staatlichen Gängelei zu Kämpfen, allerdings ist das gesamte gesellschaftliche leben extrem Starr ausgelegt. Wer sich nicht fügen will hat Schwierigkeiten damit, schnell fuß zu fassen.


Das AC: Das American Conglomerat ist eine Regierung aus mächtigen, früheren US-Amerikanischen Firmen. Statt weiter indirekt durch Lobby-Arbeit zu wirken, haben die Konzerne in einem Staatsstreich einfach selbst die macht übernommen. Nun sind beide Amerikanische Kontinente fest im Griff dieser Riesen-Firma, die aus dem Zusammenschluss der Konzerne entstand.  Ihre Interessen sind sowohl Machtpolitischer als auch Wirtschaftlicher Natur. Sie haben keine eigene Armee sondern verlassen sich auf Söldnertruppen. Der Alltag dort ist extrem repressiv, offene Meinungsäußerung wird nur wenig toleriert, Kritik kann schnell zum Verlust von Ansehen bei Kollegen und Arbeitgeber führen. Streiks werden blutig nieder geschlagen, alleine bei einem Protest zum 1. Mai gab es über 100 Tote.


Anarchische Gebiete/Kolonien/Neutrale Staaten: Der Rest der Welt besteht entweder aus Kolonien der großen Reiche (Beschönigend exterritoriale Wirtschaftszonen genannt) oder aus Gebieten in denen Chaos und Anarchie herrschen und örtliche Warlords um die Vorherrschaft kämpfen. Einige Wenige Staaten haben es bisher jedoch geschafft, sich neutral zu verhalten.


Konflikte der Staaten: Solche Machtverhältnisse kommen selten ohne Spannungen aus, so ist es doch extrem verwunderlich das es höchstens mal zu kleineren Grenzscharmützeln kam, die schnell beigelegt waren. Jedoch zeichnet sich ein neuer Kalter Krieg ab, den auf einer baldigen Konferenz in dem neutralen Staat Grönland geht es um die Zukunft und Aufteilung der Rohstoffreichen Antarktis. Konfliktpotential ist reichlich gegeben, da keiner der großen player von seinen Zielen Abrücken will und natürlich das größte Stück vom Kuchen möchte.

Technische Aspekte: In dieser zeit ist es der Wissenschaft gelungen, bedeutende Fortschritte in der KI-, Nano-, und Roboterforschung zu erzielen. So gehören Exoskelette inzwischen zum Straßenbild wie heute das Auto, anstatt mit Antibiotika werden Krankheiten mit Nanobots behandelt, die in den Blutkreislauf gespritzt werden und das tragen einer Brille, die "augmented realitiy" (erweiterte Realität, zusätzl. Infos über z.B. Einblendungen auf der Brille) ermöglicht, ist geradezu ein muss. Weltweit hat sich Kernfusion als eine gute und Billige Methode heraus gestellt, Energie zu erzeugen. Zwar war damit der Energiehunger der Menschheit so gut wie gestillt, das Verlangen nach Wasser, Nahrung und letztendlich Ressourcen wie Stahl, wuchsen jedoch weiter.

Intelligente Programme übernahmen immer mehr Aspekte des Alltäglichen Lebens. Klassische berufe wie Busfahrer oder Zugführer sind ausgestorben und nur noch bei besonderen Anlässen zu bewundern. Fahrzeuge werden heute von KIs gesteuert, wobei es jedoch immer noch eine Notschaltung gibt, damit der mensch die Kontrolle übernehmen kann. Die Befürchtung, das Programme ein Bewusstsein entwickeln könnten, bewahrheitete sich nicht. 

In waffentechnischer hinsicht gibt es abgesehen von Effizienteren Lade- und Zielsystemen wenig neues. Zwar wird mit Strahlenwaffen experimentiert, die Ergebnisse liegen allerdings weit hinter den Erwartungen zurück.


Der Ort: Unsere Geschichte startet in einem Kongressgebäude unter Wasser, das in einem Komplex vor der Küste Grönlands liegt. Die Stadt "Ocean Dream" war die erste Stadt, die unter Wasser erbaut wurde, sodass ihr hohe Historische Bedeutung zukommt. Hier treffen sich die Delegationen der großen Staaten, um über die Zukunft der Antarktis zu diskutieren. In den Straßen wimmelt es von Leben, da die Stadt mehr oder weniger eine Autonome selbstverwaltungszone ist, gibt es hier kein Militär. Lediglich eine Polizei mit etwa 1000 Mann existiert, um die 200.000 Einwohner zu schützen, was geradezu dazu einlädt, sich kriminellen Machenschaften hin zu geben. Der Drogenhandel, vor allem mit Synthetischen Substanzen, boomt. Nicht selten kommt es zu offenen Straßenschlachten. Im streng abgeschirmten Diplomatenviertel ist davon nichts zu bemerken, hier wirkt alles fast schon klinisch sauber. Die verschiedenen Stadtteile sind mit Kuppeln aus Panzerglas geschürzt, und durch Gänge verbunden. Im Wasser kann man sich nur mit einem Druckanzug aufhalten, was jedoch kaum jemand tut, da Wartungsarbeiten von Robotern vollzogen werden.


Zuletzt von Sarge am 24.03.16 14:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Low Sci-fi RPG

Beitrag von Resquiat_in_Pesto am 24.03.16 2:06

Hi Sarge und ach ja, SciFi RPGs.

Du hast hier jetzt nur Hintergrund stehen, aber nichts zur Geschichte. Es ist ja schön, dass man sich einer Gruppe anschließen kann, aber was sind deren Ziele?

In 1984 gibt es ja ähnliche Zustände und Aufteilungen der Welt, aber in der Geschichte geht es um einen Medienmitarbeiter, der einfach nur ein nettes Mädel kennen lernen will und nicht vom Big Brother zum Tode verurteilt werden möchte, da er durch sie in den Widerstand rutscht.

Verstehst du, was ich meine?

Welche Vor-/Nachteile haben die Gruppierungen? Was wollen sie und wo gibt es mit den anderen Konflikte?
Welche Figuren kann man spielen, dass man sich im Rollenspiel auch begegnet (SpielerA= Soldat und SpielerB= Drogenkurier werden sich wohl nie über den Weg laufen) und gibt es ein zentrales Ereignis(/Ort) mit dem alle etwas anfangen können?

Beispiel aus den aktuellen Nachrichten: Ein Terroranschlag.
----------------------------------------

Auch der Baller-fixierteste Shooter hat eine rudimentäre Handlung, sei sie auch noch so fade. Gib den Mitspielern etwas, mit dem sie etwas anfangen können und das ihnen Lust auf die Geschichte, die Welt und die Figuren macht.

Oder willst du mit ihnen gemeinsam eine Geschichte erfinden? Weil dann solltest du das wohl besser dazu schreiben und dir Leute für die Stammgruppe suchen, die dir fest dabei helfen.
Ich könnte auch ein paar Plot-vorschläge in den Raum werfen, wenn du willst.

Salve
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Re: Low Sci-fi RPG

Beitrag von Sarge am 24.03.16 13:37

Jaaaa, da gabt es ein kleines problem. Eigentlich sollte der text viiiel Länger sein aber ich musste dann aufhören und hatte die letzten tage keine zeit. Ich schreib jetzt aber weiter :D
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Re: Low Sci-fi RPG

Beitrag von Sarge am 24.03.16 14:21

Ich habe so ziemlich jeden Aspekt erweitert und einiges dazu gepackt. Falls etwas fehlt melde dich bitte. ch möchte ja die bestmögliche Beschreibung anbieten. Vor allem was die Stadt angeht, wo der hauptplot spielen soll, bitte ich um Anregungen. Vor allem was die Ausgestaltung angeht. falls dir sonst noch etwas einfällt, immer raus damit :)
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Re: Low Sci-fi RPG

Beitrag von Resquiat_in_Pesto am 26.03.16 22:02

Also geht es um die bevorstehenden Verhandlungen?

Welche Figuren würden die Spieler übernehmen? Politiker, Aktivisten, Securiy, Kleinkriminelle?

Wo geht die Reise danach hin? Was ist das nächste Ziel, das du mit deinen Mitspielern angehen willst?
(Beispiel: Aktivisten gegen Politiker/Polizei, Spieler suchen sich eine Seite aus und versuchen (als Aktivisten) einen neuen Gesetzesentwurf zu verhindern.)
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Re: Low Sci-fi RPG

Beitrag von Sarge am 27.03.16 21:06

Angedacht hatte ich tatsächlich etwas in die Richtung sicherheitskräfte und/oder Rebellen/Banden. Hängt aber auch davon ab wie viele mitmachen. Zu zweit macht es keinen Sinn ein großes Fraktionsplay aufzuziehen. 

Definitiv geben wird es einen "Gamemaster" (ist einer der Teilnehmer), der halt Ereignisse "Auslösen" kann, um das geschehen weiter voran zu bringen. Natürlich braucht es erst einmal ein ereignis das alle zusammen bringt, ich hatte da an eine Auseinandersetzung gedacht (entweder Schießerei oder einen Anschlag, in den alle hineingeraten). Falls sich nur ein anderer findet der Lust hat werde ich das ganze absprechen, ist dann einfacher ^^- 

Wie hört sich das an?
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Re: Low Sci-fi RPG

Beitrag von Resquiat_in_Pesto am 28.03.16 3:35

Immer noch ein bisschen vage, wenn ich ehrlich bin.

Ich hatte hier auch ein Sci-Fi Rollenspiel gestartet: Transition, und dort die ersten paar Szenen festgelegt, damit die Spieler so ein bisschen wussten, wohin es geht.

Man konnte sich also einigermaßen darauf einstellen, dass es auf der Messe/Militärveranstaltung zu einem Zusammentreffen der entfleuchten Gefangenen und Zivilisten kommt.
Meiner Meinung nach solltest du wirklich eine grobe Ausgangssituation haben, damit der Start leichter fällt. (Ausgangssperre aufgrund der vielen hochrangigen Politiker in der Stadt und die Leute können nicht mehr auf geradem Weg nach Hause, weil die Straßen zu sind. Irgendwas damit die Spielfiguren persönlich betroffen sind. Es ist noch zu groß und unpersönlich.)

Beim Gamemaster hast du an jemand anderen als dich gedacht?
Willst du dann dem die ganze Story erzählen, oder wie soll das aussehen? Bei meinem RPG habe ich die meiste Planung selbst übernommen und mit Shiagur bestimmte Ereignisse besprochen, die wir für die nächsten großen Schlüsselszenen geplant hatten.
Das hat gut geklappt, da er mein Bruder ist, aber ich weiß nicht wie viel Kommunikation du mit einer wildfremden Person aufrechterhalten kannst.

Wir hatten auch Vorschläge von Mitspielern eingebaut und mit ihnen einige Dialog-lastige Szenen abgesprochen, um die Posts nicht unnötig zu beschneiden, und die fast fertigen Posts hin und her geschickt, um die anderen drüberschauen zu lassen/drüberzuschauen, aber vielleicht solltest du einfach den Gamemaster machen; Ist was ich damit sagen will.


Der erste Post im Rollenspiel von dir wird wahrscheinlich den Grundstein legen und den Spielern genug Hintergrundinfo geben, dass sie sich die Welt einigermaßen vorstellen können und ihren Anfang machen können, aber ich bin mir sicher, dass du trotzdem viel erklären und vorgeben musst.
Außer du übernimmst irgendein Universum (Star Wars, Halo, Inception, Warframe, was weiß ich), damit sich die Spieler selbst informieren können.

Wenn nicht kommt das ganze wohl eher von dir.

Hast du einen Endpunkt an dem du landen willst? (Musst mir nicht sagen was)

Bei Transition war der Ablauf so geplant: 

  1. Gefangene brechen aus und landen auf Planeten.
  2. Sie treffen auf Planeten Zivilisten und stehlen Schiff.
  3. Schiff stürzt auf andrem Planeten ab und sie müssen auskommen miteinander.
  4. Sie schaffen es Technologie flott zu machen und erkennen, dass das Militär sie nun sucht.
  5. Entkommen mit neuem Schiff und verlassen das sichere Gebiet.
  6. Landen in roter Zone, die von Aliens beherrscht wird. Ende des RPGs.


Vorgegeben habe ich Punkt 1-2(bzw 1 1/2?), hatte es aber bis 6 geplant und bis 3 haben wir es geschafft zu spielen. Die groben Szenen hatte ich fest und auch wo die Reise hingehen sollte, damit alle etwas hatten auf das sie zielen konnten. Unterwegs sind Spieler ausgefallen und neu dazu gekommen und das wird dir wahrscheinlich auch passieren, aber du solltest trotzdem einen groben Endplan haben, auch wenn du nie dort ankommst.
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Re: Low Sci-fi RPG

Beitrag von Sarge am 30.03.16 22:05

Ich hab den text jetzt erst einmal kurz überflogen und woltle zwei Punkte kurz erklären:

1.: Dieser Post hier ist nicht das FINALE RPG, so wie ich es starte. Ich will hier nur abklären ob überhaupt Interesse besteht. Wenn dem so ist, dann baue ich das weiter aus, wenn nicht, dann halt nicht ^_^

2.: Den Gamemaster übernehme ich. Ich hab halt einen groben Storyplan, in welche Richtug das ganze gehen soll. Die einzelheiten werden halt von den Mitspielern gestaltet :)
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Re: Low Sci-fi RPG

Beitrag von Sarge am 10.04.16 0:09

Kann aufgrund Mangelnden Interesses Geschlossen werden
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Re: Low Sci-fi RPG

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