Zeichenwettbewerb - HALLOWEEN

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Welche Bilder sind eure Favoriten? (Abgabe mehrerer Stimmen möglich!!)

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Stimmen insgesamt : 40

Zeichenwettbewerb - HALLOWEEN

Beitrag von Akeem am 04.10.17 19:04

Edit 09.11.2017

Abgaben:


Abstimmung geht bis 16.11 zum  etwa 20:30Uhr!









Hallo Freunde!

Für diesen Monat machen wir etwas anderes und nehmen uns eine kleine Auszeit von den Kurzgeschichten und begeben uns in einen anderen Bereich der Kunst, nämlich dem Zeichnen und der Malerei. Ich weiß von einigen, die auf eine solche Möglichkeit gewartet haben und wir haben einige vielversprechende Künstler hier, die es kaum erwarten können, ein Werk in unserer Galerie auszustellen.


Ihr habt bis zum 31.10.2017 23:59 Uhr Zeit, um ein Bild zum Thema HALLOWEEN zu zeichnen. Ob digital, traditionell oder sonstwas - Ist völlig gleich! Auch zu Format, Größe etc. gibt es keine Vorgaben, das einzig wichtige ist, das Thema klar erkennen zu können.

Eure Einsendungen lasst ihr (mit einem Titel, dem ihr dem Werk geben wollt) mir einfach per PM, Skype, Discord etc. bis zum Einsendeschluss zukommen und ihr macht automatisch mit. Eine Anmeldung oder ähnliches ist nicht nötig.
Ihr dürft euch auch gerne in kleine Teams zusammentun und in einem Team abgeben! Und es ist auch möglich sowohl als Team, als auch als Einzelne Person abzugeben. In dem Fall wird man dann mit nur mit der besten Platzierung ausgezeichnet. Beispiel: Hat man Platz 1 mit dem Team erreicht und alleine Platz 3, bekommt man nur den 1. Platz und der 4. rückt auf den 3. Platz auf.

Der Modus wird ähnlich sein wie bei den vergangenen Wettbewerben, mit ein paar Anpassungen. Eine Jury-Kritik wird es dieses Mal nicht geben, da ich persönlich es ziemlich schwierig finde, Gemälde zu bewerten und Feedback dazu zu geben. Beim Zeichnen kommt es meiner Meinung nach sehr viel mehr auf Technik und vor allem Übung an, als beim Schreiben und man kann manchmal nicht direkt sinnvolles Feedback geben, vor allem wenn man so wenig dafür qualifiziert ist wie ich. Natürlich kann sich gerne jemand dafür bereit erklären, wenn jemand das denn möchte. Derjenige kann sich dann innerhalb der Bearbeitungszeit bei mir melden. Ich werde ihm dann die Bilder zukommen lassen.
Ansonsten wird der Gewinner wie gewohnt über ein Community-Voting ermittelt, dass dann im November stattfinden wird.

Edit 15.10: @Sanara und @Resquiat_in_Pesto haben sich bereit erklärt für diesen Wettbewerb die Jury zu bilden!

Zu gewinnen wird es, wie auch bei den Kurzgeschichten-Wettbewerben, Abzeichen für euer Profil geben. Diese hat uns die wundervolle @Mithras wieder gezaubert!





Viel Spaß und viel Grusel!



Zuletzt von Akeem am 09.11.17 23:51 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Re: Zeichenwettbewerb - HALLOWEEN

Beitrag von Akeem am 09.11.17 20:02


„My Servants Never Die“
(Overwatch Fan-Art)
(Team-Einsendung, 3 Personen)




Jury meint:
Pesto:

Tja, das ist ein Overwatch fanart, das ich allerdings nicht mit Mercys Halloween skin vergleichen werde, schließlich ist das nicht das Thema des Wettbewerbs.
Vom Bildaufbau ist es recht einfach, aber nicht langweilig, da die Frau leicht von der Mitte versetzt ist und nicht zu steif dasteht. Die Silhouette ist (bis auf die Überlappung von Arm und Körper) eindeutig und gut zu erkennen, besonders wegen den spitzen Formen der Flügel und Armfetzen(?). Der Besen/Stab trennt das Bild diagonal in den Bereich der Figur und den negativen Bereich, der aber mit den schwebenden Kerzen nicht zu leer ist und insgesamt gut ausbalanciert ist.
Im Hintergrund ist ein sehr großer Käsebällchen-mond, der meiner Meinung nach das schwächste Element des Bildes ist. Mit traditionellen Zeichenmedien ist es natürlich immer etwas schwierig die Farben zu variieren und oft kann man nur mit dem arbeiten, was erhältlich ist, aber der Mond ist farblich zu nah am Reisig des Besens, den Zwischenräumen ihrer Flügel und ihrem Haar/Gesicht.
Durch das unnatürlich grelle Gelb, das teilweise ins Orange reicht, dominiert der Mond das Bild und überstrahlt die Figur trotz des großen Kontrasts zwischen Mond und Kleidung. Auch die dunklen, teilweise unschönen Konturen im und um den Mond sind für ein Hintergrundelement zu deutlich und verstärken die dominante Rolle, die der Felsen im Bild hat. Ansonsten würde ich sagen, ist es ein solides Bild mit flächigem Farbauftrag und minimaler Schattierung, die vielleicht bei der Beleuchtung von hinten und der Nachtszene noch etwas zu zögerlich ist, aber auch nicht stört.
Die Frau ist von der Anatomie ganz gut, nur der linke, erhobene Arm ist im Schulterbereich etwas schwer zu bestimmen, da ihr Cape den selben Braunton hat und die orangenen Stellen eine ähnliche Farbe wie der Mond im Hintergrund. Die untere Linie vom Flügel wird vom unteren orangenen Schulterfetzen aufgenommen und suggeriert eine durchgehende orange-gelbe Fläche, die den Oberarm deutlich verkleinert. Hätte man den Ellenbogen weiter in den rechten Bereich des Bildes versetzt, würden Ober- und Unterarm nicht fast komplett aufeinander liegen und die Schulter bedecken.
Arme, die den Körper bedecken, sind meist schwierig und besonders bei falscher perspektivischer Verkürzung oder linearer Anordnung (wie hier) können sie Probleme bereiten. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn sie den Arm einfach auf der Hüfte abgestützt hätte, damit sich nicht zu viele Bildelemente überlagern. Ein guter Trick ist, sich das ganze Motiv (Frau, Kleidung, Besen) als eine schwarze Fläche vorzustellen. Wenn man aus dieser Silhouette erkennen kann, was die Person macht: Gut. Bei Mercy hier kann man erkennen, dass der Arm irgendwo im Körperbereich ist, doch nicht wo genau, weswegen die Position auf der Hüfte  sich angeboten hätte.
Auch der andere Arm ist etwas problematisch. Faustregel bei den Proportionen ist: Der Schritt ist der Mittelpunkt des Körpers, die Knie der Mittelpunkt der unteren Viertel und Brust/Achsel der des oberen Viertels. Die Arme reichen dabei von der Schulter, bis zum Schritt und den Ellenbogen kann man sich selbst in den Bauch rammen.
Und da Mercys Brustkorb bei dieser Zeichnung gut zu sehen ist, fällt das Problem bestimmt auf. Wenn man die Linie fortführt, die der rote Umhang vorgibt, kommt man mit dem Ellenbogen nicht in den Bauch und deswegen auf einen sehr kurzen Arm. Er soll wahrscheinlich weiter hinten angesetzt sein, aber auch hier ist die Überlappung von Arm und Körper der Störfaktor, da das Gelenk nicht zu sehen ist und durch den Umhang der Arm scheint als sei er nach vorne gebeugt und nicht nach hinten.




Sanara:

Titel: Ich kenne Mercy nicht und weiß nicht genau, ob der Titel was mit ihr zu tun hat oder nicht. Ansonsten verstehe ich ihn im Zusammenhang mit dem Bild nicht so wirklich (sorry xD)

Am allermeisten gefällt mir der Hintergrund des Bildes! Denn viele legen erstmal Wert auf den Vordergrund (den Hauptteil sag ich mal) und der Hintergrund bleibt dann außenvor. Hier allerdings haben wir einen wirklich schönen Hintergrund, aus einem Mond der allein gesehen zwar etwas sehr gelb ist, im gesamten Bild allerdings passt die Farbe ganz gut. Was ich auch sehr toll am Hintergrund finde sind die kleinen Sparkle, die den Nachthimmel sehr gut ergänzen.
Die schwebenden Kerzen sind ganz schön, weil sie das Bild voller und etwas „spannender“ machen, zudem passen sie gut zum Thema Halloween. So nun zu Mercy. Ihre Position ist nicht Standard sondern gar nicht so leicht, wie sie vielleicht aussieht. Das gesamte Bild hat kaum/wenig Schattierungen weshalb es weniger realistisch wirkt, dennoch würde ich es nicht als wenige gut bezeichnen. Die Proportionen von ihrem Gesicht sind ganz gut gelungen, was vor allem in dieser halbschrägen Position gar nicht so leicht ist. Ihre Kleidung hat einige Details wie z.B. zwei verschiedene Schals, Ohrringe, Gürtel, Tasche etc. was zeigt, dass sich die Zeichner auch darum Gedanken gemacht haben. Ihre Flügel hätte ich mir etwas größer gewünscht, das hätte (finde ich) proportionaler besser gepasst.
Alles in allem gefällt mir das Bild sehr gut, dafür das es von mehreren Zeichnern ist, ist es sehr gelungen. Das einzige was mir vielleicht weniger gefällt ist der Besen, denn der untere Teil mit dem Stroh, sieht mir etwas zu einfach aus.


Zuletzt von Akeem am 09.11.17 20:23 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Re: Zeichenwettbewerb - HALLOWEEN

Beitrag von Akeem am 09.11.17 20:02


„Trick or Treat“




Jury meint:
Pesto:

Ein Kürbisköpfen, das auf einem Heuballen sitzt. Dieses Bild hat ebenfalls ein zentrales Bildelement durch die sitzende Figur, die nicht ganz symmetrisch ist und leicht in eine Richtung sieht und von einer unterschiedlichen Anzahl an Säcken auf beiden Seiten umgeben ist. Das Bild besteht ansonsten zum großen Teil aus Leerfläche, bei der leider der helle Hintergrund zu sehen ist und die Arbeit (neben der nervösen Strichführung) dilettantisch wirken lässt, oder den Eindruck erweckt, dass der Zeichner nicht mehr viel Zeit bis zum Abgabetermin zur Verfügung hatte.nig Schattierung und keine Glanzlichter von einer unbestimmten Frontalbeleuchtung. Die roten Flecken auf Händen und Kleidung der Figur sowie den Säcken lockern die Eintönigkeit der Farben etwas auf, allerd
Alle Bildelemente sind sehr einfarbig gehalten und haben nur weings sind sie etwas zu schwach und sehen (für Blut) zu sehr nach Airbrush aus. Die Farbe der Finger lässt vermuten, dass der ausgefranste orangene Bereich bei der Brust der Figur die tatsächliche Brust ist und in den ebenfalls orangenen Kopf übergeht, aber die dunkle Schattierung unter dem orangenen Brustteil erweckt den Eindruck, dass der orangene Part einen Schatten auf den braunen wirft, weswegen es mehr wie eine Kürbismaske mit ausgefranstem unteren Rand aussieht, die mit einem Seil um den Hals befestigt ist.
Die Hände und Arme der Figur sind ganz gut gezeichnet und lassen die Position erkennen, allerdings sehen die Beine eher nach schlappen braunen Nudeln aus, die in braunen Klumpen enden. Besonders beim rechten Bein der Figur ist der Oberkörper nicht eindeutig vom Oberschenkel getrennt, da die große Falte fehlt. Also sozusagen der obere linke Strich vom Y im Schritt der Figur, ohne die es nicht ganz aussieht als würde sie sitzen.
Sieht man von den technischen Aspekten ab zeigt das Bild eine Figur, die mehr Kürbis als Mensch ist, da sie orangene Finger hat und man in den dunklen Höhlen ihres Mundes und der Augen kein menschliches Gesicht sehen kann. Die hellen Lichter, die aus den Augenhöhlen scheinen und die roten Flecken auf der Kleidung und den Säcken geben Hinweise auf den sinistren Charakter der Figur, und dass man sie trotz der Pause, die sie gerade einzulegen scheint, nicht unterschätzen sollte.
Sanara:

Titel: Der Titel ist erst der Grund dafür, dass man versteht, dass der Kürbiskopf wohl eine Maske und die Figur auf dem Bild ein Kind ist. Die Säcke um die Strohballen herum scheinen dann wohl die „Beute“ zu sein. Passt also wenn man beides in Kombination betrachtet, sehr gut.

Hier haben wir eine andere Art von Zeichnung und zwar Digital. (Ich werde die Bilder nicht vergleichen denn ich finde es sehr schwer traditionell und digital zu vergleichen wegen der Zeit und Mühe/Feinheit etc.) Hier gefällt mir der Hintergrund weniger, bis gar nicht, denn er wurde irgendwie nicht beachtet. Ob es Absicht war, kann ich nicht sagen. Was ich allerdings sehr schön finde, ist wie die Kleidung fällt und das sie durch Falten und Schattierungen sehr realistisch wirkt. Ich finde den Kürbiskopf witzig, ist eine gute Idee, allerdings verstehe ich das Seil am Hals nicht, da es irgendwie nicht so ganz passt. Ist es eine Maske?
Man erkennt den Strohballen sehr gut, ebenso sind die Säcke drumherum auch deutlich zu erkennen. Viele Details gibt es in dem Bild nicht, was aber eine gewisse Stimmung ausstrahlt und deshalb auf mich wirkt, als wäre es Absicht.
Um das ganze zusammenzufassen, das Bild hat einen gewissen Charme aufgrund des süßen und zugleich gruseligen Kürbiskopfes. Vermutlich sollte dieser auch die „Hauptattraktion“ sein, denn alles drumherum wirkt eher nebensächlich.


Zuletzt von Akeem am 09.11.17 20:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Zeichenwettbewerb - HALLOWEEN

Beitrag von Akeem am 09.11.17 20:14


„Halloween“




Jury meint:
Pesto:

Dieses digitale Bild zeigt eine Gruppe Menschen bei Nacht, wobei der Fokus durch hellere Farben auf die beiden Kinder im rechten Bildbereich gelenkt wird. Der Rest des Bildes ist so dunkel, dass es teilweise schon schwierig ist die weiteren Bildelemente zu erkennen und auch farblich ist das Bild eher ausgewaschen. Die Mauer und das Skelett im Hintergrund scheinen besser ausgearbeitet zu sein als die „Hauptcharaktere“ und sowieso sehen die beiden eher hingerotzt aus. Auch vom Stil her konnte sich der Zeichner nicht ganz entscheiden, was er jetzt genau machen wollte, denn die Figuren im Vordergrund sehen nach stilisierten Toons aus und der nackte Kerl im Hintergrund nach einem realistischeren Stil. Als hätte der Zeichner sich nicht entscheiden können und einfach beides genommen, was in diesem komischen Kontrast zwischen Vorne und Hinten resultiert, was ganz sicher nicht beabsichtigt war.
Die zwei Kinder hätten auf jeden Fall noch etwas mehr Liebe vertragen können, weil so sehen sie aus als hätte der Zeichner das Bild in drei Tagen hingeklatscht und zwischendurch seine Zeit damit verschwendet dumme YouTube Videos über die richtige Etikette in der Kommentarsektion ebensolcher Videos zu sehen und Videospiele zu spielen, anstatt sich mehr Gedanken über den Aufbau seines Bildes zu machen.
Durch die glänzenden Augen und Stirn des nackten Mannes ist er zwar ganz gut zu erkennen, aber vielleicht wäre ein bisschen mehr ganz gut gewesen, um die Intention besser zu vermitteln. 4 of 10, you tried.
Sanara:

Titel: Der Titel ist meiner Meinung nach etwas weniger kreativ und eher 0815 was wohl daran liegen mag das der Zeichner keine Motivation/Zeit mehr dafür hatte.

Hier ist das erste Bild, das mit Licht arbeitet. Was ich persönlich wohl als sehr schwer bewerten möchte, denn ich kenne wenige Zeichner die viel mit Licht arbeiten (auch wenn das echt viel ausmacht finde ich). Man sieht viele süße Kinder, die verkleidet sind, alle unterschiedlich was ich sehr schön finde. Dann sehen wir wie üblich Lichterketten, ein gruseliges Skelett und – halt! Gehört das da hin!? Eine seltsam krabbelnde Kreatur. Großen Respekt dafür, dass der Zeichner diese Position realistisch hinbekommen hat. Wenn man das Bild genauer betrachtet, stellt man sich die Frage, ob das nun auch ein Kind ist, oder ob das vielleicht sogar eine Kreatur ist, die eigentlich nicht in unsere „normale Welt“ gehört. Hier punktet der Artist also meiner Meinung nach nicht nur mit seinem Zeichenstil (der so individuell ist das man sowieso schon weiß von welchem Zeichner das ist wenn man diesen kennt) sondern auch mit seiner Kreativität.
To put it in a nutshell -> ein sehr schönes Bild, das auf jeden Fall bei genauerem Hinsehen Fragen aufwirft.


Zuletzt von Akeem am 09.11.17 20:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Zeichenwettbewerb - HALLOWEEN

Beitrag von Akeem am 09.11.17 20:14


„Pumpkin things“



Jury meint:
Pesto:
Hier haben wir ein Schwarzweiß-bild mit minimaler Schattierung, bestehend aus Punkten und teilweise schwarzen Flächen, und einem kleinen Farbakzent bei den Wangen des Kürbisses. Es ist relativ schlicht mit einem zentralen Bildmotiv und viel negativer Fläche drumrum, die Figur steht gerade.
Obwohl es auf dem Bild nicht viel zu sehen gibt ist es durch die roten Flecken und vor allem die Punktschattierung noch recht interessant. Die vereinzelten Punkte um die Figur füllen den negativen Raum und lassen ihn etwas weniger leer erscheinen und auf dem Shirt ergeben sie fast schon ein Muster. Die Linien sind dick und gut erkennbar, jeder Bereich der Figur eindeutig. Das Motiv hat gute verteilte Bereiche mit vielen und wenigen Details und kann (ob beabsichtigt oder nicht) in vier Teile geteilt werden. Der relativ leere Kürbiskopf mit den zusammenlaufenden Linien und Strunk als detailreichste Stelle. Vom Hals zum Hosenbund, wobei hier insgesamt mehr Details eingearbeitet sind und sie sich um den Kragen mehren, gefolgt von dem Bereich bis zum Saum des Rockes, das ähnlich dem Kürbiskopf eher leer ist. Das letzte Viertel sind die Beine und Schuhe, die wie der Brustbereich mehr Details und dunklere Schatten beinhalten und so eine 2 zu 2 Verteilung erzielen. Insgesamt ein recht harmonischer Aufbau, der von den auffallenden farbigen Punkten aufgelockert wird.
Der Kürbiskopf ist nicht nur durch die zwei roten Punkte interessant, sondern auch durch die Halloween untypisch minimalistische Schnitzerei. Die einzige erkennbare Veränderung sind zwei schwarze Punkte/Löcher, die wahrscheinlich Augen darstellen sollen, aber ansonsten ist der Kürbis unangetastet. Er befindet sich nur an der Stelle, an der man normalerweise einen Kopf erwarten würde. Sowieso scheint das Bild eines der beliebten „Horrorkinder“ zu zeigen, die in Film und Spiel so beliebt geworden sind. Ein scheinbar niedliches Kind, das sich ungewöhnlich verhält, ungewöhnlich aussieht oder an dem etwas nicht richtig zu sein scheint.
Was an dem Kürbiskind in diesem Bild auffällt sind die fehlenden Hinweise auf den menschlichen Kopf. Falls das Kind den Kürbis lediglich trägt sollte am unteren Rand das Loch zu sehen sein, das groß genug sein müsste um den Schädel durch zu bekommen, oder Löcher für die Augen, damit das Kind etwas sieht. Ohne die sichtbaren Augen unter der Kürbismaske wirkt das Kind etwas unheimlich, selbst wenn es uns mit seinen erröteten Kürbiswangen(??) etwas anderes suggerieren will.
Von den Proportionen her ist der Kürbis etwas zu klein um den Kopf eines Kindes zu fassen und die Arme ein Stück zu lang. Der Faltenwurf der Jacke scheint mir etwas wahllos und ich vermute mal der Künstler hat wenig Erfahrung mit dem Zeichnen von Händen, da sie zu etwas komischen Fäusten geballt sind.
Mich erinnern die Klamotten an Eleven von Stranger Things?
Sanara:

Titel: Der Titel passt ganz gut zum Bild, weil es eben um ein Kürbismädchen geht xD allerdings glaube ich nicht das er einen tieferen Sinn hat.

So, auch hier finde ich war sofort klar von wem das ist, wenn man sich ein wenig mit den Zeichnern aus dem Forum auskennt. Auf den ersten Blick wirkt das Bild vermutlich auf viele für „einfach gehalten“, weil es nicht vor Inhalt explodiert. Meiner Meinung aber ist es das nicht.  Es ist ein schwarz-weiß-Bild  eines kleinen Mädchens mit Kürbiskopf. Die Schattierungen wurden hier mit kleinen Punkten gemacht, was schon (finde ich) ziemlich lange dauert xD. Diese Punkte wirken wie kleine Glitzerteilchen die das sowieso schon süße Kürbiskopfmädchen noch wesentlich mehr versüßen (kann man das so sagen?) Die Kleidung des Mädchens sieht durch die Falten schön realistisch aus, es wurde auch daran gedacht, dass vielleicht nicht immer alles eng anliegen muss. Es gibt einige Details wie z.B. den Kragen des T-Shirts, die Knöpfe an der Jacke und die Schnürsenkel.
Mir gefällt das Bild hier am besten, weil es trotz seiner (Einfachheit) eine gewisse Emotion ausdrückt.


Zuletzt von Akeem am 09.11.17 20:25 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Zeichenwettbewerb - HALLOWEEN

Beitrag von Akeem am 09.11.17 20:15


„Pumpkin Kitsune“




Jury meint:
Pesto:

Auch bei dem zweiten (mit traditionellen Medien) kolorierten Bild muss ich sagen, dass es wirklich schön flächig ausgemalt ist und keine weißen Stellen vom Papier zu sehen sind, was ja nicht immer der Fall ist.
Hier ist der weißgraue Hund/Fuchs das dominante Bildelement, wobei der buschige Schwanz dabei ähnlich viel Platz einnimmt wie der Körper. Der sehr orangene Kürbis fällt besonders durch seine grelle Farbe auf und hat einen ebenbürtigen Stellenwert als Motiv, da auch er eine große Fläche im Bild einnimmt. Die blauen Augen und besonders das blaue Band um den Hals liefern ein gutes Gegengewicht zum vorherrschenden Orange und die herunterhängenden Enden über dem Kürbis fallen auf und lenken den Blick auf das kleine Namensschild des Hundes.
Der Hund selbst wirkt leider etwas in den Kürbis und in die Ecke des Bildes gequetscht, hauptsächlich wegen der vielen Details im Brustbereich (kleine Bonbons, einzeln umrandete Fellsträhnen, Pfoten, Band) gegenüber der Leerfläche des Schwanzes und dem wulstigen Kürbis, der in alle Bildbereiche zu drängen scheint. Anhand der linken sichtbaren Seite des Kürbisses und dem oberen Teil auf dem Kopf des Hundes kann man sich gewisse Vorstellungen über die Dimensionen machen, die auf der rechten Seite allerdings gesprengt werden. Die Linien scheinen nicht mehr der Wuchsform der Pflanze zu folgen, sondern füllen komplett den Bildbereich unter dem Schwanz, obwohl dort auch das dunkle Violett gepasst hätte.
Farblich gibt es in dem Bild nicht viele Variationen und Abstufungen und deswegen wirken der Schwanz und der Kürbis wenig plastisch und „echt“. In den ausgeschnittenen Augen- und Mundhöhlen hätte man Gelb für das Kürbisfleisch verwenden können und vielleicht auch (neben grün und braun) auf der Schale, damit es mehr wie ein natürliches Produkt und weniger wie ein Stück Plastik aussieht. Auch das flächige Rosa für die Stellen im Ohr, die meiner Meinung nach Fellbüschel darstellen, ist nicht unbedingt die beste Wahl, außer der Hund hat rosa Ohren.
Zum Stil kann ich nicht zu viel sagen, da ich mich damit nicht besonders auskenne, aber die Augen sind ziemlich Anime. Sehr hübsch in der Ausführung und mit dicken Block-wimpern, aber naja. Animeaugen an einem Hund. Augenbrauen und errötete Wangen über dem Fell scheint er auch zu haben, damit kann ich leider nicht so viel anfangen… Da das Gesicht keine Schattierungen hat wirkt es sehr flach und eine Schnauze ist nicht erkennbar, weswegen ich auch geglaubt hätte, dass das eine Katze sein soll. Ich hätte es jetzt versucht nach realistischen/plastischen Standards zu bewerten, aber ich weiß nicht ob das erwünscht ist, deswegen höre ich hier mal auf.



Sanara:

Titel: Der Titel sagt uns, wie der Name der Katze wohl sein mag, was wohl ganz passend ist. Einen tieferen Hintergrund hat er wohl nicht.

So, hier haben wir das letzte Bild. Dieses Bild hat viiiiele Details und vermutlich auch viel Arbeit gemacht. Ich finde es an sich schön gelungen, nur vielleicht etwas zu „bombadierend“. Man muss erst genauer hinsehen um alles zu erkennen, weil es auf den ersten Blick als „sehr viel“ wirkt. Was an der Schleife der Katze ist kann ich nicht lesen xD.
Die Katze wurde in einem Animestil gezeichnet, weshalb sie wohl so große Augen hat. Sie sieht sehr flufflig aus, was mir gefällt. Ich glaube ich hätte mir etwas anderes gewünscht, als dass die Katze in einem Kürbis sitzt denn es sind beides „Hauptattraktionen“, die dazu führen, dass man das Gefühl von „zu viel auf einmal“ hat. Das soll aber nicht heißen, dass ich das Bild nicht schön finde, denn von sieht, dass der Zeichner sich hier Mühe gegeben hat Es gibt Details wie Süssigkeiten die aus dem Kürbis ragen, eine Schleife die die Katze trägt und wuscheliges Fell an der Katze selbst.
Was der Zeichner z.B. hätte weglassen können, wäre der Titel, denn der sieht oben im Eck ziemlich gequetscht aus.
Um alles zusammenzufassen ist das Bild sehr süß, vielleicht hätte das Gesicht des Kürbis nicht sein müssen (aber das ist ja alles nur meine persönliche Meinung!). Am besten gefallen mir die Augen der Katze.
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Re: Zeichenwettbewerb - HALLOWEEN

Beitrag von Akeem am 16.11.17 21:23

Oha. So viele Votings hatten wir noch nicht. Mit Abstand ein Best-Ergebnis! Das nehme ich gerne zur Kenntnis. Zeichen-Wettbewerbe kommen wohl sehr gut an bei den Usern ;) 
Vielen Dank an alle, die abgestimmt haben, aber auch an alle Künstler! Wirklich tolle Auswahl, die ihr uns hier präsentiert habt!

Dann kommen wir mal zur Siegerehrung


  1. My Servants Never Die von @Aerina @Mithras und @Akeem mit 13 Stimmen
  2. Pumpkin things von @Curious mit 8 Stimmen
  3. Pumpkin Kitsune von @Chibihime  und Halloween von @Resquiat_in_Pesto mit je 7 Stimmen
  4. Trick or Treat von @Mithras mit 5 Stimmen


Glückwunsch an alle Gewinner! Und schaut doch in unserem November-Kurzgeschichten Wettbewerb vorbei zum Thema WARTEN vorbei: http://anime.forumsrpg.com/t5710-kurzgeschichten-wettbewerb-warten



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Re: Zeichenwettbewerb - HALLOWEEN

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